Morgen, Kinder, wird’s was geben: Weihnachten im Kabinett

Kuratorin Franziska Huberty zeigt eine hölzerne Einstückkrippe, die in der Ausstellung zu sehen ist
Weihnachten im Kabinett

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Kuratorin Franziska Huberty zeigt eine hölzerne Einstückkrippe, die in der Ausstellung zu sehen ist
Kuratorin Franziska Huberty zeigt eine hölzerne Einstückkrippe, die in der Ausstellung zu sehen ist
Jedes Jahr in der Weihnachtszeit zeigt das Museum Burg Posterstein eine Auswahl aus seiner umfangreichen Weihnachtskrippen-Sammlung. Die Sammlung umfasst über 500 Exponate mit Krippen aus vier Kontinenten. In diesem Jahr liegt der thematische Schwerpunkt auf Weihnachtskrippen und weihnachtlichen Traditionen aus dem deutschsprachigen und böhmischen Raum.

Für die Dauer des Wiederaufbaus des Nordflügels der Burg, der 2023 beginnen soll, startet das Museum die Reihe „Ausstellungen im Kabinett” im ersten Sonderschau-Raum. Die Ausstellung „Morgen, Kinder, wird’s was geben – Weihnachten im Kabinett” ist die erste dieser Reihe.

Weihnachtskrippe, Weihnachtsberg, Pyramide, Nussknacker, Puppenstube, Adventskalender – auf engstem Raum zeigt die Ausstellung die Vielfalt weihnachtlicher Traditionen und Bräuche im deutschsprachigen und böhmischen Raum. 

Außerdem möchte das Museumsteam von den Besuchern wissen: Welche Traditionen gehören bei Ihnen zum Weihnachtsfest? Die Ergebnisse werden im Museumsblog und in der digitalen Weihnachtsausstellung zusammengefasst.

Krippenberg aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein
Krippenberg aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein
++Einzelstücke vorgestellt: Das Fränkische Mettla++ 

Das Mettla ist eine besondere Art Weihnachtsleuchter in Coburg in Franken. Der Name leitet sich ab von „Permette“, das heißt: „zur Mette“ oder „zur Christmette“. Man könnte das Mettla als unvollendete Form der Weihnachtspyramide bezeichnen: sechseckig als Symbol für den Stern von Bethlehem, umgeben mit einem Zaun mit lichttragenden Säulen und einer Pforte. Im Gärtlein (Mettla) werden Krippenfiguren aufgestellt und als Symbol für das Paradies wird ein kleiner roter Apfel dazugelegt.

Das Mettla aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein ist nach historischer Vorlage gefertigt und kombiniert mit einer Olivenholzkrippe aus Israel.

Fränkisches Mettla aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein
Fränkisches Mettla aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein

++Einzelstücke vorgestellt: Das Fränkische Mettla++ 

Das Mettla ist eine besondere Art Weihnachtsleuchter in Coburg in Franken. Der Name leitet sich ab von „Permette“, das heißt: „zur Mette“ oder „zur Christmette“. Man könnte das Mettla als unvollendete Form der Weihnachtspyramide bezeichnen: sechseckig als Symbol für den Stern von Bethlehem, umgeben mit einem Zaun mit lichttragenden Säulen und einer Pforte. Im Gärtlein (Mettla) werden Krippenfiguren aufgestellt und als Symbol für das Paradies wird ein kleiner roter Apfel dazugelegt.

Das Mettla aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein ist nach historischer Vorlage gefertigt und kombiniert mit einer Olivenholzkrippe aus Israel.
Detail der sizilianischen Figurenkrippe, die dieses Jahr erstmals zu sehen sein wird
Detail der sizilianischen Figurenkrippe, die dieses Jahr erstmals zu sehen sein wird

++Einzelstücke vorgestellt: Eine Dauerleihgabe aus Bergisch Gladbach++

Zum ersten Mal zeigt das Museum Burg Posterstein dieses Jahr eine große, beleuchtete, sizilianische Figurenkrippe. Diese stellt ein privater Krippensammler dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung. Aufmerksam wurde er auf die Postersteiner Krippensammlung durch die digitale Weihnachtskrippen-Ausstellung des Museums. 

Die Weihnachtskrippensammlung im Museum Burg Posterstein
Die Krippensammlung des Museums Burg Posterstein entstand durch Schenkungen privater
Sammlerinnen und Sammler, die das Museum seither durch eigene Ankäufe ergänzt. Den Grundstock
bildet die umfangreiche Sammlung von Jürgen P. Riewe und seiner Frau Carolin Riewe aus Hannover,
die dem Museum 1994 übergeben wurde. 2013 stiftete eine andere private Sammlerin aus Hannover
dem Museum ihre eigene, ebenfalls umfangreiche Krippensammlung. Inzwischen sind mehrere
weitere Schenkungen dazugekommen, darunter eine große Sammlung Adventskalender. Jedes Jahr in
der Weihnachtszeit zeigt das Museum Burg Posterstein eine Auswahl der über 500 Exponate, zu der
auch über 170 Bücher und weiterführende volkskundliche Informationen gehören. Die jährliche
Sonderschau setzt jeweils einen neuen thematischen Schwerpunkt.
Einen Blick in die Sammlung bietet unsere digitale Weihnachtskrippen-Ausstellung. Sie ist ein erster
Schritt, um die Postersteiner Weihnachtskrippensammlung ganzjährig digital zugänglich zu machen.


Museum Burg Posterstein
Von 1. November bis 28. Februar: Winteröffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 10 bis 16 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10 bis 17 Uhr
Montag: geschlossen
Außerdem:
24. Dezember, 31. Dezember, 1. Januar: geschlossen
25. Dezember: 13 bis 17 Uhr
26. Dezember: 10 bis 17 Uhr

Reguläre Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag, Feiertag: 10 – 17 Uhr
Montag: geschlossen


Information
Museum Burg Posterstein
Burgberg 1, D-04626 Posterstein
Telefon: +49 (034496) 22595 / Mail: museum@burg-posterstein.de
Internet: www.burg-posterstein.de
Unser Blog: http://blog.burg-posterstein.de
Facebook: https://www.facebook.com/burgposterstein
Twitter: https://twitter.com/burgposterstein
Instagram: https://www.instagram.com/burgposterstein

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