Sonne in die Herzen gespielt – Ensemble Amadeus

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Ensemble Amadeus begeistert Besucher zum ersten Konzert des Kirchbauvereins Schmölln nach der Pandemie

Foto: Ulrike Grötsch

Von Ulrike Grötsch

Schmölln. Bereits vor drei Jahren sollte das Ensemble Amadeus auf Wunsch des Kirchbauvereins „Sankt Nicolai“ Schmölln in der Stadtkirche auftreten. Dann kam Corona mit all seinen Restriktionen. Konzerte waren nicht mehr möglich. Dreimal wurde der Termin wegen der Pandemie verschoben. Am Sonnabend, dem 7. Mai konnte das Konzert nun endlich stattfinden, worauf sich die weit über 30 Ensemblemitglieder unter Leitung von Normann Kästner als auch Gastpianist Mark Johnston sowie die Mitglieder des Vereins und die Besucher besonders freuten. Trotz sommerlichen Wetters hatten viele  Musikinteressierte den Weg kurz vor 17 Uhr in die Kirche gefunden.

Die Konzertbesucher kamen infolge der mehrjährigen Verschiebung am Sonnabend in den Genuss eines ganz besonderen Konzertes, nämlich des Jubiläumskonzertes des Ensembles, das in diesem Jahr 25 Jahre besteht. Und wie Normann Kästner nach der musikalischen Begrüßung mit der Sonata Nr.28 in Es-Dur für Blechbläser von Johann Christoph Pezel sagte, zu einem Zwei-Jahres-Konzert.

Wie der Name des Ensembles verrät,  waren im  zweistündigen Konzert Werke von Wolfgang Amadeus Mozart zu hören. Nach der Begrüßungssonate erklang Mozarts Sinfonie Nr. 41 C-Dur, auch bekannt als Jupiter-Sinfonie. Eine der letzten drei Sinfonien, die der Salzburger komponierte. Es ist die Zusammenfassung seines Sinfonieschaffens, das mit neun Jahren begann und mit 32 endete, führte Normann Kästner die Besucher ein. Der erste Satz Allegro vivace sollte bestimmt vielen Konzertbesuchern bekannt gewesen sein. Die Musiker, so verriet der musikalische Leiter, freuten sich besonders auf den vierten Satz Molto Allegro. Die Spielfreude war dem Ensemble nicht nur im letzten Satz anzumerken. Und dementsprechend trugen sie mit viel Hingabe und Leidenschaft diese Sinfonie vor.

Nach der Pause wurde das Konzert mit  Come dance with me für Blechbläser und Klarinette begonnen. Ein kurzes Stück zur Einstimmung auf den zweiten Teil, der mit Wolfgang Amadeus Konzert für Klavier und Orchester Nr.20 D-Moll begann.  Das für Mozart  Außergewöhnliche daran, der erste Satz beginnt in Moll und zum Schluss endet mit dem dritten Satz das Konzert in Dur, etwas wild und ungestüm und wunderbar. Gastpianist war Mark Johnston, Violinist, Dirigent, Pianist und Komponist, der unter anderem bereits bei den Berliner Philharmonikern tätig war. Mit einem langen starken Applaus bedankten sich die Zuhörer für die eindrucksvolle Darbietung von Ensemble und Pianist.

Danach wechselte das Genre ins Moderne. Mit Südlich der Alpen von Ernst Fischer, das im Jahr 1937 entstand, als die ersten Radiohäuser Orchester verpflichteten, erklang ein kurzweiliges Stück, das den Weg die Alpen hinauf und den glücklichen, ja befreienden Abstieg musikalisch nachvollziehen ließ. Erst mit einer Zugabe, dem wunderbaren Walzer Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch, wurden die Ensemblemitglieder und ihr Leiter Normann Kästner von den Zuhörern entlassen.

 Zum Konzert waren auch zwei Vertreterinnen der VR-Bank Schmölln zugegen. Sie boten die Silbermünze der Bank,  die Kirche und Stadtwappen zeigt, an.

Vereinsvorsitzender Dr. Jörg Milde dankte für das wunderschöne Konzert und wünschte dem Ensemble für die Jubiläumstour, in der Schmölln die zweite Station war, viel Erfolg und alles Gute. Die Besucher bedankten sich für die Organisation des für sie kostenlosen Konzertes durch den Kirchbauverein mit einer großzügigen Spende von 1400 Euro, worüber sich die Veranstalter sehr freuen. Sie sind froh, dass sie nun ihre musikalischen Offerten, deren Spenden der weiteren Sanierung der Schmöllner Stadtkirche zugutekommen, nun wieder aufnehmen konnten.

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